"Die Oper kann Erfahrungen in der Zeit versetzen. Die Logik könnte das nicht nachmachen. Musik ist in der Lage, einen Reservetank an Emotionen zu entwickeln. Und dass wir diesen Mechanismus nicht willentlich beherrschen und in den Dienst stellen können, trägt uns weiter, als alle guten Absichten es tun würden."                       (Alexander Kluge *1932)


Franziska Abram, geboren in Quedlinburg, ist Sopran und studiert derzeit an der Hochschule

für Musik, Theater und Medien Hannover in der Gesangsklasse von Frau Prof. Marina Sandel.

Im Frühjahr 2020 wird sie ihr Studium mit dem Master im Schwerpunkt Operngesang beschließen. 

Sie gastierte bereits in mehreren Produktionen an der Staatsoper Hannover. Ab dem Sommer 2019 ist sie bei den Landesbühnen Sachsen in Radebeul fest engagiert.

 

Meisterkurse bei Prof. Christian Elßner, Roman Trekel, Aribert Reimann, Claudia Barainsky, Sarah Maria Sun, Peter Berne, Prof. Brigitte Fassbaender und Ks. Edita Gruberova sowie zahlreiche Auftritte als Solistin bei Konzerten bereichern und begleiten ihre Ausbildung. 

 Regelmäßig tritt sie solistisch mit Orchestern, wie dem Johann-Strauss-Orchester Hannover, dem Wernigeröder Kammerorchester, dem Polizeiorchester Hannover und verschiedenen Kammerorchestern der Region Hannover auf. 

 

Sie ist Stipendiatin von "Live music now" und gewann 2017 den 1. Preis bei "Klassik in der Altstadt Hannover".

 

Auf der Opernbühne war Franziska u.a. als Papagena in W.A. Mozarts "Zauberflöte", sowie als Norina in "Don Pasquale von G. Donizetti zu erleben. Während der Musikfestwochen in Hitzacker 2018 sang sie die Gretel in E. Humperdincks Oper "Hänsel und Gretel". Auch an der Staatsoper Hannover ist sie ein gern gesehener Gast: An der Jungen Oper Hannover gastierte sie 2017 und 2018 als Susanna in "Club -Figaro", einer Inszenierung für Kinder. Im großen Haus der Staatsoper war und ist sie in "Die Gezeichneten" von F. Schreker als "Mädchen" zu erleben und im Juni 2019, als Eurydike in "Unterwelt", einer Jugendproduktion nach "Orpheus" von C.W. Gluck. Im Februar 2019 stand sie als Zerbinetta in der Hochschulproduktion "Ariadne auf Naxos" von R. Strauss auf der Bühne.

"Franziska Abram, die die halsbrecherischen Koloraturen nahm, als sänge sie die Rolle bereits seit vielen Jahren. Auch ihr schien die Partie keinerlei Mühen zu bereiten, souverän gestaltete sie nicht nur den sängerischen Part, sondern spielte ebenso." (Zitat aus der Kritik des online Merker vom 05.02.19)

Ganze Kritik nachzulesen unter:

https://onlinemerker.com/hannover-hochschule-fuer-musik-ariadne-auf-naxos/ 

 

Neben der Oper gilt ihre Vorliebe den Oratorien, Messen und Kantaten von Bach, Haydn und Mozart.

 

Rückblicke. . .

Ein besonderes Highlight war die erstmalige CD-Einspielung eines wiederentdeckten Oratoriums "Christus der Auferstandene" vom ehemaligen Thomaskantor Gustav Schreck, das im Mai 2018 in der Thomaskirche zu Leipzig mit dem Orchester des Staatstheaters Cottbus unter Leitung von Fabian Enders aufgeführt wurde.

 

 

Beim Richard-Strauss-Festival 2016 in Garmisch-Partenkirchen war sie Schülerin des Meisterkurses von Ks. Edita Gruberova. Dort sang sie gemeinsam mit Kollegin Eva Schöler (Mezzosopran) aus R. Strauss

„Der Rosenkavalier“ die Rosenüberreichung mit der Originalrose der Uraufführung von 1911! 

 

Von klein auf erhielt Franziska Gesangsunterricht bei ihren Eltern, die beide Opernsänger sind.

An verschiedenen Theatern sammelte sie bereits im Alter von 10 Jahren Bühnenerfahrung und war

als Protagonistin mehrerer Kinderstücke zu erleben.

Schon mit 16 Jahren begann sie bei Prof. Christian Elßner (Dresden / Wrocław) privat Gesang zu studieren.

Seither gibt Franziska regelmäßig Lieder- und Opernabende gemeinsam mit ihrem Vater, Opernsänger Bernd Unger.